FAMILY TIPPS - SCHWANGERSCHAFT - GEBURTSVORBEREITUNG

Physische & Mentale Geburtsvorbereitung

Der Mutterleib ist das erste Zuhause eines jedes Menschen! Schon während der Schwangerschaft entsteht eine starke Bindung zwischen Mutter und Kind, es heißt sogar es bestünde eine intensive Kommunikation zwischen den beiden. Durch die Nabelschnur wird das Kind mit lebenswichtigen Stoffen versorgt. Auch der Gefühlszustand der Mutter überträgt sich direkt auf das Kind. Mutter und Kind kommunizieren auch mit Bewegungen miteinander, zum Beispiel durch streicheln des Bauches oder wenn das Baby zu strampeln beginnt.

 

Physische Geburtsvorbereitung

Es gibt Kurse für Eltern, die sich darauf vorbereiten ein Baby gut zu versorgen. Die Eltern werden über die Phasen und Besonderheiten der Schwangerschaft und die Phasen der Geburt informiert. Außerdem erlernen die Frauen verschiedene Atemtechniken und Entspannungsübungen. Auch eine mögliche Schmerzmedikation während der Geburt wird thematisiert. Die werdenden Eltern haben die Möglichkeit einen Kreissaal zu besichtigen und können sich direkt mit anderen werdenden Müttern und Vätern austauschen. Wichtige Themen sind auch das Stillen und die richtige Babypflege.

Wo finden Geburtsvorbereitungskurse statt?

  • Schwerpunktspitäler
  • Entbindungskliniken
  • An Stützpunkten der Familienhebammen
  • Geburtshilflichen Abteilungen
  • Manche Volkshochschulen
  • Private Vereinigungen

 

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Geburtsvorbereitungskurs?

Es gibt Abendkurse, die über mehrere Wochen andauern oder geblockte Veranstaltungen, auch offene Treffen sind eine Möglichkeit. Werdende Eltern sollten so früh wie möglich einen Geburtsvorbereitungskurs besuchen. Um Vertrauen zur Hebamme aufzubauen, sollten die werdenden Eltern sich früh für eine Hebamme entscheiden. Spätestens im sechsten oder siebten Schwangerschaftsmonat sollten die werdenden Eltern einen Kurs besuchen.

Mentale Geburtsvorbereitung

Die mentale Gesundheit der Mutter ist entscheidend! Eine Geburt ist anstrengende und stellt auch eine psychische Belastung dar. Angst beeinflusst den Schmerz. Durch mentale Vorbereitungen kann die Gebärende die Angst reduzieren und den Schmerz dadurch lindern. Im Geburtsvorbereitungskurs lernt man verschiedene Atemtechniken und Entspannungsübungen. Doch es gibt auch noch andere Methoden, die Entspannung zu fördern:


Mentaltrainer bauen mit Ihnen Ängste ab. Im Training erlernen Sie gezielte Übungen gegen Beschwerden, der Trainer spricht mit Ihnen über Körperwahrnehmung  und fokussiert auf die Kontaktaufnahme mit dem Kind. Auch Ihr Partner kann mit Ihnen gemeinsam atmen und er lernt helfende Massagetechniken zur Entspannung der gebärenden Frau.

Hypnobirthing
ist eine seit 20 Jahren bewährte Methode, die der Mutter dabei hilft, sich bei der Entbindung zu entspannen und eine stressfreie Geburt zu erleben. Diese Methode bereitet die Frau mit Selbsthypnose und Entspannungstechniken auf eine Geburt vor. Es ist eine Art Wach-Traum, die die Geburt ruhiger und entspannter erleben lässt.

Bonding ist eine altbewährte Methode, die heute Routine bei einer Geburt ist. Es ist bekannt, dass die Kommunikation zwischen Mutter und Neugeborenen sehr wichtig ist. Und Bonding bedeutet, dass das Kind gleich nach der Geburt  zur Mutter gelegt wird, um die Entwicklung dieser Gefühlsbindung zu fördern.

Autogenes Training verfolgt das Ziel, sich selbst in einen Zustand der Entspannung zu versetzen. Das ist eine Methode der Selbstbeeinflussung (=der Autosuggestion).  Am Anfang des Autogenen Trainings werden die Grundlagen der Übungen besprochen. Formeln und Sätze werden sich wiederholend vorgesagt. Ziel ist es, dass der Übende seine eigenen Formeln formuliert, mit denen er sich beeinflusst. Zuerst werden diese Worte laut vorgesagt. Mit viel Übung werden später die Formeln in Gedanken ausgesprochen. Fokussiert wird ein Zustand der Entspannung, den man als Geübter überall und jederzeit aufrufen kann. Wichtig ist auch, dass man sich nach diesem Entspannungszustand wieder aufweckt, da man sonst sehr müde und träge ist. Das „Zurücknehmen“ entfällt allerdings, wenn autogenes Training als Einschlafhilfe angewendet wird.

Kurz vor der Entbindung helfen Akupunktur und Homöapathie.

Durch das Akupunktieren von definierten Körperpunkten können der Geburtsvorgang verkürzt und Schmerzen während der Geburt gelindert werden. Um die Geburt positiv zu beeinflussen, werden bei Schwangeren zum Beispiel Nadlen an Hand, Wade und kleinem Zeh gesetzt. Eine Akupunkturbehandlung wird ab der 36. Woche empfohlen. Sitzungen finden ein- bis zweimal die Woche für jeweils 30 - 60 Minuten statt.


Homöopathie kann in und nach der Schwangerschaft angewendet werden. Etwa
vier Wochen vor dem Einsetzen der Senkwehen (36. SSW) werden Arzneien zur Durchblutungssteigerung und Entspannung der Muskulatur eingesetzt. Die Ausgangsstoffe homöopathischer Medikamente, welche nach strengen Vorschriften verdünnt und verschüttelt werden, sind meist pflanzlicher, teilweise aber auch tierischer oder mineralischer Natur. Sie werden als Tabletten, Tropfen oder Globulis (=kleine Kügelchen) angeboten. Die Dosierung wird aufgrund der Persönlichkeit des Patienten und unter Berücksichtigung des individuellen Krankheitsbildes ausgewählt. Dank der hohen Verdünnung der Wirkstoffe, sind die Nebenwirkungen sehr klein gehalten. Zur Geburtserleichterung und zur Verkürzung der Geburtsdauer werden Mittel mit entspannender Wirkung verwendet.


Quellen:     www.schwangerschaft.at

                   www.epochtimes.de

                   www.medizinfo.de

                   www.enjoyliving.at

                   www.babycenter.at

                   www.netdoktor.at

                   www.treffpunkteltern.de

                                                                                                                                   zurück

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