FAMILY tipps - SCHWANGERSCHAFT - HURRA SCHWANGER

Hurra „wir“ sind Schwanger!

Vielleicht haben Sie es schon geahnt oder sogar gehofft. Jeden Tag in der Früh diese Übelkeit… Der erste Schritt ist oft der Schwerste, einen Schwangerschaftstest kaufen… Es liegt schon auf der Hand, aber sicher ist man sich dann doch nicht. Aber dann das Testergebnis…der Test ist positiv…und WAS nun????

Die Informationen zum Thema Schwangerschaft sind weit verbreitet. Egal ob man im Internet recherchiert, einen Artikel in der Zeitung liest oder sogar einen Dokumentationsfilm im Fernsehen sieht. Man wird fast täglich mit diesem Thema konfrontiert.

Eigentlich ist die Schwangerschaft ein ganz natürlicher Prozess, doch oft weiß man nicht was zu tun ist. Wir möchten Ihnen gerne einige Tipps geben, um die Situation für Sie etwas leichter zu machen. In Österreich gibt es viele Beratungsstellen, die Sie in der gesamten Schwangerschaft unterstützen. Außerdem gibt es natürlich Frauenärzte oder Hebammen, die Sie während der gesamten Schwangerschaft begleiten.

 

Veränderungen des Körpers während der Schwangerschaft

Gleich zu Beginn der Schwangerschaft kommt es zur vermehrten Hormonausschüttung, welche während der Schwangerschaft das Wachstum, die Dichte und die Festigkeit der Haare und Nägel fördert. Durch die Wirkung der Hormone kommt es des Öfteren vor, dass schwangere Frauen zu schwankenden Launen neigen und eine sehr hohe Empfindlichkeit aufweisen. Oft haben Schwangere leider mit plötzlichen Weinanfällen oder Heißhungerattacken zu kämpfen. Nach etwa drei Monaten senkt sich der Hormonspiegel wieder wodruch auch die Schwangerschaftsübelkeit nachlässt.

Auch die Brust bringt eine starke Veränderung mit sich. Diese Veränderungen dienen schon im frühen Schwangerschaftsstadium der Vorbereitung auf die Milchproduktion. Die Brüste schwellen an und die Brustwarzen werden praller und härter.

Durch stärkere Durchblutung von Haut & Schleimhäuten wirkt die Haut rosiger und frischer. Im Laufe der Zeit kann durch die Melatoninausschüttung eine fleckige Tönung entstehen. Leider bilden sich mit der zunehmenden Schwangerschaft auch die zuerst tiefroten und später silbrig-weißen Schwangerschaftsstreifen.


Die Gewichtszunahme
resultiert aus dem Kindsgewicht, dem Fruchtwasser einschließlich des Mutterkuchens, der Größenzunahme von Gebärmutter und Brüsten sowie der Steigerung des Blutvolumens, vor allem aber auch aus der Zunahme des Körperwassers. Es steigt in der Schwangerschaft auf bis zu sieben Liter an, vor allem die Beine schwellen stark an. Zur Vorbeugung von Venenentzündungen und bessere Durchblutung der Gebärmutter, empfiehlt sich das Tragen von Stützstrümpfen.

DER GYNÄKOLOGE


Nach Feststellung der Schwangerschaft bekommen Sie von Ihrem Frauenarzt einen Mutter-Kind-Pass, der Sie und ihr Kind begleiten wird. Dort werden alle Daten und wichtige Untersuchungsergebnisse eingetragen. Es wäre empfehlenswert diesen Pass in der Schwangerschaft immer mit sich zu tragen, damit im Notfall ein Arzt alle nötigen Informationen einsehen kann. Wichtig ist auch, dass Sie einen Frauenarzt aufsuchen, dem Sie vertrauen.


DIE ERNÄHRUNG


Sie sollten während der Schwangerschaft auf ihre Ernährung achten, denn Sie essen nun schließlich auch für das Baby mit. Sie sollten sich gesund aber auch abwechslungsreich ernähren. Man sagt, in der Schwangerschaft sollte man ungefähr 50 % Kohlenhydrate, 30 % Fette und 20 % Eiweiß zu sich nehmen. Auch die Flüssigkeitszufuhr ist sehr wichtig. Sie sollten täglich mindestens 2 Liter Flüssigkeit trinken, bevorzugt Säfte, Tees, und Wasser. Außerdem besteht ein erhöhter Bedarf an Eisen, Folsäure und Jodid, welche Sie mit Nahrungsergänzungsmitteln einnehmen können. 
Deswegen wäre es sehr ratsam, gemeinsam mit Ihrem Arzt die Ernährung zu besprechen.

FREIZEIT


Sport ist auch während der Schwangerschaft ein ganz wichtiger Punkt
. Besonders geeignet sind Sportarten wie Schwimmen, Wandern, Gymnastik und Tanzen. Vermeiden sollten Sie Extremsportarten, starke Bauchmuskelanspannungen und Sportarten mit hohem Verletzungsrisiko.

RAUCHEN & ALKOHOL


Beides ist nicht gerade förderlich für das Baby
, es kann teilweise zur einer Behinderung führen oder sogar eine Fehlgeburt hervorrufen. Babys von rauchenden Müttern kommen im Durchschnitt zu schwach und zu leicht auf die Welt. Oft behauptet man auch, dass es besser für das Baby sei, wenn man den täglichen Konsum langsam reduziert. Doch leider stimmt das nicht. Sogar nach der Geburt gelangen die Gifte, über die Muttermilch, in den Organismus des jungen Kindes. Ärzte raten deshalb, das Rauchen in der Schwangerschaft oder schon davor aufzugeben. Doch wer zu besonderen Anlässen einmal ein Glas trinkt, muss nicht gleich mit Schädigungen rechnen. Was wohl nicht viele wissen ist, dass Alkohol bedingte Schädigungen in den ersten 14 Tagen unmöglich sind, da der Embryo erst nachher mit dem Blutkreislauf der Mutter verbunden ist.


Quellen:
   www.lifeline.at

                  Zeitschrift Eltern Eltern 2010/2011

                                                                                                                                   zurück

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