FAMILY TIPPS - SCHWANGERSCHAFT - SCHWANGER AB 35?

Schwangerschaft ab 35 Jahren?

Ältere Frauen machen sich oft Gedanken, dass sich ihr Alter auf die Schwangerschaft und die Geburt ihres Kindes negativ auswirken kann. Doch gerade auf diesem Gebiet hat sich in den letzten zehn Jahren eine Menge geändert: Frauen bekommen heute im Durchschnitt ihre Kinder zehn Jahre später als noch vor 40 Jahren. Um 1970 war eine 30-Jährige eine späte Erstgebärende, heute ist eine Frau das erst mit 35 bis 40 Jahren! Laut Experten wird es auch so bleiben und durch die Forschungsmedizin werden spätere Schwangerschaften sogar zunehmen. Ganz abgesehen davon, wer betrachtet sich mit Mitte 30 als ältere Frau?

 

Man sagt Bildung und Erfolg im Beruf wirken wie ein Verhütungsmittel!  Studien belegen, dass  Mütter, die einen Hochschulabschluss besitzen, durchschnittlich mit 40 Jahren gebären. . Frauen möchten finanziell unabhängig sein und lassen sich auch länger Zeit, den geeigneten Partner zu finden. Sie warten bis die äußeren Rahmenbedingungen passen und die sogenannte „biologische Uhr“ tickt.

Viele Frauen möchten nun wissen, welche Risiken mit einer Schwangerschaft ab 35 Jahren verbunden sind. Sicher ist, je später eine Schwangerschaft geplant wird, desto wichtiger ist die körperliche Gesundheit. Experten behaupten auch, dass ältere Mutter sich besser auf die Schwangerschaft vorbereiten. Oft setzen sie Nikotin und Alkohol schon vor der Empfängnis ab, ernähren sich gesund, treiben im Maße Sport und vermeiden Stress.

Doch ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Fruchtbarkeit ab, so dass ein Paar unter Umständen länger auf Nachwuchs warten muss. Leider ist es wahr, dass ältere Frauen auch vermehrt medizinische Funktionsstörungen, wie Diabetes, Beschwerden des Nervensystems oder Übergewicht entwickelt haben, die sich negativ auf Schwangerschaft und Geburt auswirken können. Studien über die Auswirkungen des Alters auf die Geburt eines Kindes berichten auch von einem Anstieg in der Häufigkeit der Schwangerschaftskomplikationen, wie zum Beispiel hohem Blutdruck, schwangerschaftsinduzieter Diabetes oder Blutungen im letzten. Drittel der Schwangerschaft. Das Auftreten von Schwangerschaftskomplikationen steigt von 10,43 Prozent bei Frauen im Alter von 20 - 29 Jahren auf 19,29 Prozent bei Frauen im Alter von 35 - 39 Jahren. Deswegen sind Ärzte verpflichtet, jede Schwangere ab 35 oder wenn die Eltern zusammen 70 Jahre alt sind, auf die Möglichkeit der sogenannten pränatalen Diagnostik hinzuweisen. Auch das Risiko einer Diabetes Erkrankung ist erhöht. Deswegen ist es besonders wichtig, regelmäßige Untersuchungen vornehmen zu lassen und auch den Blutdruck kontinuierlich zu überprüfen.

Auf der Liste der Pluspunkte können ältere Mütter physische und psychische Vorteile gegenüber den jüngeren Müttern verzeichnen. Frauen um die 30 oder 40 pflegen einen gesünderen Lebenswandel. Sie verstehen die Bedürfnisse ihres Körpers besser und achten mehr auf genügend Bewegung und ausgewogene Ernährung. Studien haben bewiesen, dass reifere Frauen eine positivere Einstellung zu ihrem Körper haben und deshalb viel gelassener auf die Umstellung ihres Körpers in der Schwangerschaft reagieren.
  

Wenn ältere Frauen medizinisch optimal betreut werden, haben sie genauso große Chancen auf ein gesundes Baby wie eine junge Frau!!!

 

 

Quellen:   www.gesundheit.de

                 www.focus.de

                 www.frauenaerzte-im-netz.de

                 www.babycenter.at

                                                                                                                                   zurück

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